Qualifikationsstandard – BeraterInnen

Unsere Mitglieder verfügen über unten stehende MindeststandardsDie meisten davon überschreiten diesen Mindeststandard jedoch um viele hundert Ausbildungsstunden.

Die Initiative Traumanetzwerk überprüft die entsprechenden Angaben nicht, die Mitglieder verpflichten sich jedoch, die Nachweise im Falle einer Prüfung durch den Kostenträger zur Verfügung zu stellen.


MINDESTQUALIFIKATIONEN

  • Psychotherapie
    Aus-, Fort- und Weiterbildungen in einem oder mehreren psychotherapeutischen Verfahren mit insgesamt mind. 1200 Stunden
    davon: Psychotherapie-Grundausbildung in einem in Europa anerkannten Psychotherapieverfahren mit mind. 1000 Stunden
    erforderlich: Selbsterfahrung, Theorie, Methodik, Diagnostik, Supervision, Lehrtherapie, Kontrollierte Behandlungspraxis,
    Spezielle Störungsbilder (außer Traumafolgestörungen)
  • Traumatherapie
    Fort-/Weiterbildungen mit mind. 100 Stunden
    erforderlich:
    Theoretische Grundlagen zur Psychotraumatologie, Diagnostik und Differenzialdiagnostik von Traumafolgestörungen, Techniken zur Ressourcenaktivierung und zur Förderung der Affektregulation, Behandlung akuter Traumafolgestörungen und Kriseninterventionen, Behandlung komplexer Traumafolgestörungen einschließlich dissoziativer Störungen, Selbsterfahrung und Psychohygiene
  • Zur Qualitätssicherung dient die regelmäßige Teilnahme an Fort-/Weiterbildungen
    (und ähnlichen Qualitätssicherungsmaßnamen) sowie Supervisionen/Intervisionen

– Supervision/Intervision: zusammen mind. 25 Std./Jahr
– Fortbildungen/Weiterbildungen/Tagungen, etc.: mind. 1x/Jahr
– Berufsjahre (Arbeit mit traumatisierten Menschen): mind. 2 Jahre


MITGLIEDSCHAFT (kostenlos)

In der Initiative Traumanetzwerk können nur gemäß unserem Qualifikationsstandard ausgebildete KollegInnen aufgenommen werden.

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